Zurück zum BlogKosten

Notarkosten beim Hausverkauf: Wer zahlt was?

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hausverkauf?

Notar und Grundbuch kosten beim Hausverkauf 2026 zusammen rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Der Käufer zahlt Beurkundung und Eigentumsumschreibung, der Verkäufer die Löschung der Grundschuld mit etwa 0,2 Prozent der eingetragenen Summe. Bei 600.000 Euro sind das rund 9.000 Euro Gesamtkosten.

12. Januar 2026
6 Min. Lesezeit
Stand: 2026

Kurze Antwort:

Notarkosten beim Hausverkauf betragen ca. 1-1,5% des Kaufpreises. Der Käufer trägt die Beurkundungs- und Grundbuchkosten. Der Verkäufer zahlt nur die Löschung bestehender Grundschulden (ca. 0,2% der Grundschuld). Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt (GNotKG).

Die gute Nachricht für Verkäufer: Der Großteil der Notarkosten wird vom Käufer getragen. Als Verkäufer zahlen Sie nur die Löschung Ihrer bestehenden Grundschulden. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten beide Seiten rechnen müssen.

Kostenbeispiel: Kaufpreis 500.000 €

PositionBetragZahlt
Beurkundung Kaufvertrag1.870 €Käufer
Vollzug des Kaufvertrags467 €Käufer
Betreuungstätigkeit467 €Käufer
Grundbucheintragung Eigentümer935 €Käufer
Auflassungsvormerkung467 €Käufer
Löschung alte Grundschuld300 €Verkäufer
Gesamt Käufer4.206 €
Gesamt Verkäufer300 €

* Beispielrechnung auf Basis GNotKG. Tatsächliche Kosten können variieren.

Kostenaufteilung im Detail

Käufer zahlt

  • Beurkundung des Kaufvertrags
  • Vollzug und Betreuung durch Notar
  • Eintragung als neuer Eigentümer
  • Auflassungsvormerkung
  • Eintragung neuer Grundschuld (bei Finanzierung)
Ca. 1,2-1,5% des Kaufpreises

Verkäufer zahlt

  • Löschung bestehender Grundschulden
  • Löschungsbewilligung der Bank
  • Ggf. Löschung von Wohnrechten
Ca. 0,1-0,2% der Grundschuld

Ablauf beim Notar

1

Vertragsentwurf

1-2 Wochen

Notar erstellt Kaufvertragsentwurf, beide Parteien prüfen

2

Beurkundungstermin

Ca. 1 Stunde

Käufer, Verkäufer und Notar unterzeichnen vor Ort

3

Auflassungsvormerkung

1-2 Wochen

Notar beantragt Eintragung beim Grundbuchamt

4

Fälligkeitsmitteilung

Nach Eintragung

Notar informiert Käufer, dass Kaufpreis zu zahlen ist

5

Eigentumsumschreibung

4-8 Wochen

Nach Kaufpreiszahlung: Eintragung neuer Eigentümer

Verkauf professionell begleiten lassen

Wir koordinieren den gesamten Verkaufsprozess – inklusive Notartermin und Grundbuchabwicklung. Stressfrei zum erfolgreichen Abschluss.

0211 54129983

Häufige Fragen zu Notarkosten

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hausverkauf?+
Die Notarkosten betragen etwa 1-1,5% des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 500.000€ sind das rund 5.000-7.500€ für Notar und Grundbuch zusammen.
Wer bezahlt den Notar beim Hauskauf?+
Der Käufer trägt die Notarkosten für die Beurkundung und die Grundbuchgebühren. Der Verkäufer zahlt nur die Löschung seiner alten Grundschulden.
Kann man die Notarkosten verhandeln?+
Nein, Notargebühren sind gesetzlich im GNotKG festgelegt und bundesweit einheitlich. Sie sind nicht verhandelbar.
Wann sind die Notarkosten fällig?+
Die Notarkosten werden nach der Beurkundung in Rechnung gestellt. Die Zahlung erfolgt in der Regel innerhalb von 2-4 Wochen.
Was passiert, wenn der Käufer nicht zahlt?+
Kommt der Käufer nicht in Rückstand, haftet zunächst er. In der Praxis können aber auch Verkäufer für bestimmte Kosten in Anspruch genommen werden (Gesamtschuldnerschaft).

Fazit

Als Verkäufer tragen Sie nur einen kleinen Teil der Notarkosten – nämlich die Löschung bestehender Grundschulden. Der Käufer übernimmt den Großteil der Gebühren für Beurkundung und Grundbucheintragung. Die Kosten sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar.

Stand: Januar 2026 | Alle Angaben ohne Gewähr

Persönliche Beratung

Fragen zum Thema?
Wir sind persönlich für Sie da.

Unser Team steht Ihnen unverbindlich zur Verfügung — direkter Rückruf innerhalb von 24 Stunden, ohne Callcenter, ohne Umwege.

Jetzt anrufenWhatsApp
01
02

Passende Leistungen